Bartagame Quarantäne

Bartagame Quarantäne

Bartagamen können durch vielfältige Gründe krank werden und auch gesund wirkende Jungtiere müssen nicht zwangsläufig gesund sein. Eventuell sind sie bereits infiziert und können dadurch auch ihre Mitbewohner anstecken. Dieses Risiko muss durch eine vorläufige und zeitlich begrenzte Quarantäne minimiert werden.

Möglichkeiten der Quarantäne

Viele Halter von einer oder mehreren Bartagamen entscheiden sich irgendwann dazu, ein weiteres Tier dazuzunehmen. Um den Bestand jedoch gesundheitlich zu schützen, muss das neue Tier vor dem Zusammensetzen in Quarantäne. Dafür sollte ein separates Quarantäneterrarium eingerichtet und vorbereitet werden. Hier gelten die gleichen Bestimmungen, wie bei dem regulären Terrarium. Ausreichend Licht und Wärme sollten genauso vorhanden sein, wie Kletter- und Versteckmöglichkeiten.

Das Quarantänebecken muss sauber sein

Das Quarantänebecken muss täglich von Kot und Essensresten befreit werden, um einem eventuellen Parasitenbefall vorzubeugen. Außerdem muss eine Kotprobe zur Untersuchung beim Tierarzt abgegeben werden. Diese Kontrolle muss einige Wochen später wiederholt werden. Sollten beide Proben negativ sein und wird auch der gesamte Gesundheitszustand des Tieres als gut befunden, so kann die Bartagame ihre neuen Mitbewohner kennenlernen.

Während der Quarantäne muss auch der Halter streng auf Hygienemaßnahmen achten. Nach jedem Kontakt mit dem separat gehaltenen Tier sollten die Hände gründlich gereinigt werden, um eventuelle Übertragungen von Krankheiten auf die bestehende Gruppe zu vermeiden.

Bei Erkrankungen eines einzelnen Tieres der bestehenden Gruppe sollte ebenfalls auf das Quarantäneterrarium zurückgegriffen werden, um Ansteckungen aus dem Weg zu gehen.

Gibt es eine Gruppenhaltung, so können hier einzelne Tiere unterdrückt und dadurch krank werden. Diese Bartagamen müssen dann von der Gruppe getrennt und einzeln gehalten werden.

Bartagamen: Biologie, Pflege, Zucht, Erkrankungen, Zuchtformen
  • Gunther Köhler, Karsten Grießhammer, Norbert Schuster
  • Herausgeber: HERPETON

Die Haltung der Bartagame nach der Vergesellschaftung

Grundsätzlich benötigt eine Agame ein ausreichend großes Terrarium mit Beleuchtung und entsprechender Einrichtung. Bartagamen brauchen zudem eine ideale Temperatur der Umgebung, daher ist es ratsam, Thermometer im Terrarium anzubringen. Auch eine ausreichende Luftfeuchtigkeit ist für das Wohlbefinden der Tiere entscheidend.

Die durchschnittliche Lebensdauer der Tiere beträgt etwa 8 bis 10 Jahre. Diese Zeit sollte vor der Anschaffung bedacht werden. Im Laufe dieser Zeit können mehr oder weniger starke gesundheitliche Probleme bei den Tieren auftreten, auf die der Tierhalter vorbereitet sein muss. Das Quarantänebecken ist daher ein wichtiges Utensil, um bei Schwierigkeiten schnell gewappnet zu sein.

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